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Unser Ausflugstipp

Galerie Otto Niemeyer-Holstein

Galerie Otto Niemeyer-Holstein

Lüttenort
In diesem kleinen Ort befindet sich die schmalste Stelle der Insel Usedom. Weiterhin beherbergt es das Gedenkatelier Otto Niemeyer- Holstein. Das Atelier Otto Niemeyer- Holstein zählt zu den besonderen Anziehungspunkten der Insel Usedom:
ein Refugium in dem sich Kunst und Natur unmittelbar begegnen. Das Anwesen, dessen eigenwillige Architektur mit der Anlage des Gartens und seinen Skulpturen bereits in sich selbst als Kunstwerk erscheint, erinnert an den bedeutenden Maler der deutschen Ostseeküste: Otto Niemeyer- Holstein (1896-1984).

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Heringsdorf-2008-033
 

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Historisches

Otto-Lilienthal-Museum

Otto-Lilienthal-Museum


Der Traum vom Fliegen – Otto Lilienthal
Am 23. Mai 1848 geboren und aufgewachsen in der Peenestadt Anklam, gewann Otto Lilienthal gemeinsam mit seinem Bruder Gustav zunächst noch spielerisch, später bewusst, durch genaue Beobachtungen Einsichten in die Natur und den Flug der Vögel. Schon während seines Maschinenbau-Studiums an der Gewerbe-Akademie Berlin begann er systematische Grundlagenforschungen zum Luftwiderstand und veröffentlichte diese in seinem Buch über den Vogelflug. Der Traum vom Fliegen ließ ihn von nun an nicht mehr los. 1891 realisierte er mittels eines Gleiters am Windmühlenberg bei Potsdam (Derwitz) einen ersten Flug. Mit seinem aus Weidenruten gefertigten und mit Baumwollstoff bespannten Gerät erreichte er Flugweiten bis zu 25 Meter. Es folgten Flugversuche mit einem Holmflügelgleiter mit Stabilisierungsflossen. Das ideale Gelände für seine Experimente fand er jedoch in den Rhinower Berger. Bei einer „Flugzeit“ von 30 Sekunden glitt der mutige Flieger bis zu 250 Meter weit. 1893 erhielt Lilienthal sein erstes Flugzeugpatent auf die zusammenlegbaren Fledermausflügel und die Schwanzstabilisierungsflossen der Gleiter. 1894 schuf er sich ein eigenes Übungsgelände mit einem künstlichen Berg in Berlin-Lichterfelde. Sein Vorflügelapparat hatte nun bereits neun Meter Spannweite und 20 Quadratmeter Tragfläche, danach folgten Doppeldecker. Insgesamt stammen aus seiner Hand 18 Flugkonstruktionen, darunter auch ein 1893 gefertigter Flügelschlagapparat nach dem Vorbild der Natur. Zur Imitation des Flügelschlages experimentierte er, allerdings erfolglos, mit Kohlesäurenmotoren. Für weitere Motorversuche fehlte damals noch die technische Vorraussetzungen. Otto Lilienthal prägte als erster den Begriff „Flugzeug“, dessen Entwicklung ihm jedoch versagt blieb. Bei einem Absturz während eines Gleitfluges am 9. August 1896 brach er sich einen Halswirbel und starb, querschnittsgelähmt, erst 48 Jahre alt, einen Tag später in Berlin. 
(in Anklam hat das Otto-Lilienthal-Museum tgl. geöffnet von 10-17.00 Uhr) Read the rest of this entry »

Unser Ausflugstipp

Entdecken Sie ein wahres Kleinod gotischen Kirchenbaus
Gemeint ist die im Hinterland der Insel gelegene Kapelle im idyllischen Örtchen Grüttow. Zwischen Liepen und Stolpe gelegen verkörpert dieses verschlafene Dorf geradezu den ländlichen Charme. Bedeutsam ist er durch die Erinnerungen an die Christianisierung, die man hier finden kann. So zum Beispiel der Wartislaw-Stein, der an den pommerschen Herzog Wartislaw erinnert, dem ersten Regenten  der Region, der sich taufen ließ und das Heiden- gegen das Christentum eintauschte. Die Kapelle Grüttow, im Innern des Dorfes befindlich, ist ein Kleinod der Feldstein- und Ziegelbauweise, sich auszeichnend durch die stimmigen Maße und die schlichte Ausführung. Der geweißte Raum, der nur durch das Farbenspiel des Lichtes, wenn es durch die bunten Einfassungen der Fenster fällt, erleuchtet wird, besticht durch die gotische Bogenführung, die eichhölzerne Kanzel und ebensolche Bänke. Nachdem die Kapelle erst durch den „Freundeskreis der Kapelle Grüttow“ vor dem Verfall gerettet wurde, finden seit einigen Jahren in den Sommermonaten Konzerte, Ausstellungen und ähnlich kurzweilige Veranstaltungen, wie z.B. das jährliche Sommerfest mit Kaffeetafel im Freien, wobei die menschliche Begegnung das Wichtigste dieser Veranstaltung ist. Read the rest of this entry »

Unser Ausflugstipp

Golm auf Usedom

Golm auf Usedom


Gedenkstätte Golm
Nördlich von Kamminke direkt an der Grenze zu Polen befindet sich die mit 69 Metern höchste Erhebung der Insel Usedom, der Golm. Archäologische Funde weisen auf eine slawische Burganlage aus dem 6. Jahrhundert hin, die zum Schutz der Handelsstraße entlang der Oder errichtet worden war. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Golm mit seiner schönen Aussicht zum beliebten Ausflugsziel der Bädertouristen. In den letzten Kriegstagen 1945 wurden hier mehr als 23.000 Menschen begraben, die während eines Bombenangriffes auf Swinemünde umkamen.
Anfang der 50ziger Jahre wurde daraufhin eine Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer errichtet. Read the rest of this entry »