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Historisches
Der Traum vom Fliegen – Otto Lilienthal
Am 23. Mai 1848 geboren und aufgewachsen in der Peenestadt Anklam, gewann Otto Lilienthal gemeinsam mit seinem Bruder Gustav zunächst noch spielerisch, später bewusst, durch genaue Beobachtungen Einsichten in die Natur und den Flug der Vögel. Schon während seines Maschinenbau-Studiums an der Gewerbe-Akademie Berlin begann er systematische Grundlagenforschungen zum Luftwiderstand und veröffentlichte diese in seinem Buch über den Vogelflug. Der Traum vom Fliegen ließ ihn von nun an nicht mehr los. 1891 realisierte er mittels eines Gleiters am Windmühlenberg bei Potsdam (Derwitz) einen ersten Flug. Mit seinem aus Weidenruten gefertigten und mit Baumwollstoff bespannten Gerät erreichte er Flugweiten bis zu 25 Meter. Es folgten Flugversuche mit einem Holmflügelgleiter mit Stabilisierungsflossen. Das ideale Gelände für seine Experimente fand er jedoch in den Rhinower Berger. Bei einer „Flugzeit“ von 30 Sekunden glitt der mutige Flieger bis zu 250 Meter weit. 1893 erhielt Lilienthal sein erstes Flugzeugpatent auf die zusammenlegbaren Fledermausflügel und die Schwanzstabilisierungsflossen der Gleiter. 1894 schuf er sich ein eigenes Übungsgelände mit einem künstlichen Berg in Berlin-Lichterfelde. Sein Vorflügelapparat hatte nun bereits neun Meter Spannweite und 20 Quadratmeter Tragfläche, danach folgten Doppeldecker. Insgesamt stammen aus seiner Hand 18 Flugkonstruktionen, darunter auch ein 1893 gefertigter Flügelschlagapparat nach dem Vorbild der Natur. Zur Imitation des Flügelschlages experimentierte er, allerdings erfolglos, mit Kohlesäurenmotoren. Für weitere Motorversuche fehlte damals noch die technische Vorraussetzungen. Otto Lilienthal prägte als erster den Begriff „Flugzeug“, dessen Entwicklung ihm jedoch versagt blieb. Bei einem Absturz während eines Gleitfluges am 9. August 1896 brach er sich einen Halswirbel und starb, querschnittsgelähmt, erst 48 Jahre alt, einen Tag später in Berlin.
(in Anklam hat das Otto-Lilienthal-Museum tgl. geöffnet von 10-17.00 Uhr) Read the rest of this entry »
In den äußersten nordöstlichen Zipfel der Bundesrepublik, nach Usedom, führt ein Hotel-Arrangementangebot. Wer die Schönheit der Region an der Ostsee entdecken und sich die lange Pkw- und Bahnanreise (etwa sieben Stunden) ersparen will, der kann ein Hotel-Flug-Paket buchen.
Ab Flughafen Dortmund dauert die Anreise etwas mehr als eine Stunde, und man landet in Heringsdorf. Das Arrangement kostet einschließlich Hin- und Rückflug, Transfer, 7 Ü/F und weiterer Extras ab 805 Euro.
Info: www.strandhotel-heringsdorf.de
Quelle: Neue Westfälische, 11. August 2008
Mal schnell ein paar Tage Urlaub auf einer der schönsten Inseln der Ostsee? Warum nicht? Erholsame Tage am Meer auf der Sonneninsel Usedom und vieles mehr bietet das Strandhotel Heringsdorf mit seinem Arrangement „Buch mit Flug“. Da die Ostseeperle Usedom für die meisten Menschen nicht direkt vor der Haustür liegt, kann man, um sich lange Anfahrtswege zu ersparen, von zahlreichen Flughäfen, wie z. B. München, Frankfurt a. M., Bremen, Köln, Dortmund und Düsseldorf bequem und in ca. anderthalb Stunden nach Heringsdorf fliegen, live das Meer rauschen hören und sich im exklusiven Strandhotel verwöhnen lassen. Das Hotel liegt nur 30 m vom Strand entfernt und verfügt neben einem viel gelobten Restaurant auch über ein Beautyzentrum, die Sindbad-Therme, mit Pool, Saunen und Wintergarten. Das Strandhotel Heringsdorf ist übrigens vom Deutschen Wellness-Verband mit dem Premium Zertifikat „Sehr Gut“ ausgezeichnet worden. Von Thalasso-Anwendungen bis hin zu speziellen asiatischen Wellnessprogrammen reichen die Verwöhn-Angebote. Die Insel Usedom bietet alles, Read the rest of this entry »

